Nichtinvasiver hämodynamischer Monitor. Cardiac Output (HZV) mit Impedanzkardiographie IKG,
thorakale elektrische Bioimpedanz TEB mit cardioscreen / niccomo Impedanzplethysmographie IPG. medis
english non-invasive continuous cardiac output monitor

            
Technik Parameter Validierung

Validierung der Cardiac Output Bestimmung

80 simultane Messungen an 46 Herzpatienten jeweils mit Thermodilution (•), Ultraschall-Doppler (¤) oder Fickschem Prinzip (×) und dem CardioScreen® (niccomo™) der Firma medis.

r=0.857
CO in l/min Referenzmethoden
CO in l/min CardioScreen® System

Die Messungen wurden auf Intensivstationen bzw. in Ultraschall- und Herzkatheterlabors (z. T. auch mit Ergometerbelastung) in folgenden Kliniken durchgeführt:

Klinikum Bamberg Klinikum Augsburg Herzzentrum Bad Krozingen
2. Med. Klinik Erlangen Waldkrankenhaus Erlangen Herzchirugie Freiburg
Klinikum Nürnberg Süd Klinikum Nürnberg Nord Klinikum Ingolstadt
Bezirskrankenhaus Salzburg Klinikum Fürth
LVA-Klinik für Lungenkrankheiten Bad Reichenhall

Ein Teil der Messungen wurde als Studie veröffentlicht:

Stark, H. J., Schultz, K., Krieger, V., Korn, V., Petro, W.: Nichtinvasive Ermittlung des Herzzeitvolumens mit der Impedanzkardiographie. Hohe Korrelation mit der invasiven Fickschen Methode; Atemwegs- und Lungenkrankheiten 22 (1996). S. 73-75

Weitere Studien zum Vergleich von Impedanzkardiographie mit invasiven Methoden

Die Impedanzkardiographie wurde in den 70er Jahren im Auftrag der NASA für den Einsatz in der Raumfahrt entwickelt. Seit der Verfügbarkeit automatisch auswertender Impedanzkardiographen wurden unzählige Vergleichsmessungen mit anderen Methoden zur Bestimmung des Cardiac Output durchgeführt. Nachstehende Tabelle gibt eine Auswahl diverser Studien wieder.

Autor/Jahr Anzahl Korrelation Vergleichsmethode Patientengut
Edmunds/1982 23 0.94 Fick Gesunde
Hetherington/1985 20 0.93 Fick Herzkranke
Teo/1985 20 0.93 Fick Angina Pectoris
Goldstein/1986 45 0.85 Thermodilution Gesunde und ICU
Appel/1986 16 0.83 Thermodilution ICU
Bernstein/1986 17 0.88 Thermodilution ICU
Mattar/1986 5 0.95 Thermodilution ICU
Appel/1987 28 0.83 Thermodilution ICU
McKinley/1987 7 0.93 Thermodilution Kinder
Shellok/1987 19 0.95 Thermodilution ICU
Spinale/1987 10 0.77 Thermodilution Herzkranke
Könn/1988 20 0.71 Thermodilution KHK
Jakob/1988 11 0.73 Thermodilution Herzkranke
Introna/1988 8 0.94 Thermodilution Kinder in ICU
Shoemaker/1988 17 0.83 Thermodilution ICU
Saladin/1988 24 0.83 Thermodilution Herzkranke
24 0.82 Fick
24 0.77 Fick vs. Thermodilution
Robert/1988 59 0.94 Thermodilution Herzkranke Kinder
Castor/1989 1966 0.95 Thermodilution
Castor/1990 641 0.93 Thermodilution
Castor/1990 155 0.91 Thermodilution OR
155 0.93 Thermodilution OR
Klocke/1990 109 0.82 Fick Herzkranke
109 0.90 Thermodilution Herzkranke
109 0.87 Thermodilution bei Belastung

Zusammengestellt von V. Korn in Anlehnung an eine Übersicht von R. K. Klocke (1994)

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass Saladin 1988 für den Vergleich von Impedanzkardiographie mit Thermodilution eine Korrelation von 0.83 und mit dem Fickschen Prinzip von 0.82 fand, jedoch zwischen den beiden invasiven Methoden nur eine Korrelation von 0.77.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Impedanzkardiographie bei einer hochwertigen Implementierung wie den PASA-Algorithmus und unter Beachtung der methodisch gegebenen Einschränkungen (nicht geeignet bei bestimmten Herzerkrankungen und hochgradiger Arteriosklerose) durchaus den etablierten invasiven Methoden ebenbürtig ist.

 
 
© medis. Medizinische Messtechnik GmbH 2008 | Impressum | Disclaimer