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Einsatz der Impedanzkardiographie in der Notfall- und IntensivmedizinAufgrund der Nichtinvasivität und der einfachen Handhabung eignet sich die Impedanzkardiographie hervorragend für die kontinuierliche Überwachung über einen nahezu unbegrenzten Zeitraum. Mit 8 normalen EKG-Elektroden können neben von herkömmlichen Monitoren bekannten Parametern jetzt auch nichtinvasiv Herzzeitvolumen ( HZV bzw. Cardiac Output CO), Schlagvolumen (SV), die systolischen Zeitintervalle, verschiedene Kontraktilitätsindizes, der systemische Gefäßwiderstand und die linksventrikuläre Arbeit überwacht werden. Damit kann eine zusätzliche Patientensicherheit erreicht bzw. unter Umständen auf einen potentiell belastenden Katheder verzichtet werden. Abb. 1 zeigt das Beispiel eines hämodynamischen Schocks während einer postoperativen Überwachung.
Fallstudie: Neben der in Abb. 1 gezeigten Trenddarstellung kann zur Überwachung auch das in Abb. 2 gezeigte hämodynamische Zustandsdiagramm verwendet werden.
Die graphische Darstellung zeigt die Werte des auf die Körperoberfläche des Patienten bezogenen Herzzeitvolumens (CI = Cardiac Index) und des arteriellen Mitteldruckes (MAP). Der Abeitspunkt (=hämodynamischer Zustand) befindet sich im Idealfall im Zielgebiet und kann wertvolle Hinweise zur Therapie geben. Über den aus der Grundimpedanz bestimmten Thorakalen Flüssigkeitsgehalt können Rückschlüsse auf die Menge der im Thorax befindlichen Flüssigkeiten gezogen werden. Auch wenn die Impedanz keine direkte Bestimmung des Pulmonalisdruckes zuläßt, können mit Hilfe der O-Welle im Impedanzkardiogramm dessen Änderungen beobachtet werden (Abb. 3, 4).
Die beiden Abbildungen zeigen sehr deutlich die Veränderung der O-Welle entsprechend der Erhöhung des Pulmonalisdruckes eines herzinsuffizienten Patienten unter ergometrischer Belastung. Die impedanzkardiographisch gewonnenen hämodynamischen Parameter können somit wertvolle Hinweise bei der Führung von Intensivpatienten geben und sind dabei aufgrund ihrer Nichtinvasivität völlig ungefährlich für den Patienten. Zurück
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